Applauski & Meier | 21. Kapitel

Geschichte


Die Dämmerung kam schon langsam, als ich aus dem Fenster blickte. Wen sah ich denn da? Auf der anderen Straßenseite war die kleine Hündin von neulich abends unterwegs. 

Ich lief zu ihr. Sie war ganz alleine.

Herr Meier kam auch. 

Was machte sie denn hier so alleine?

Was sollte ich bloß tun?

Ich nahm sie erstmal mit; im Schnee konnte sie ja nicht bleiben. 

Was Girte wohl dazu sagen würde?

Girte und die kleine Hündin schlossen sofort Freundschaft. 

Sie stellte Herr Meiers Ersatzfressnapf auf und füllte ihn.

Sie gab der Hündin den Namen Maxine.

Ich machte ein Foto von Maxine…

…und setzte es ins Internet. Hündin zugelaufen, darf gerne bei uns bleiben.

Girte fand, dass ich es genau richtig gemacht hatte. Sie hoffte auch, dass Maxine bei uns bleiben konnte.

Wir beide würden bald sehr beschäftigt sein und so hatte Herr Meier Gesellschaft und musste sich nicht alleine fühlen.

Meine kluge Girte hatte vollkommen Recht. 

Herr Meier und Maxine verstanden sich wunderbar.

Wie sollten wir es übers Herz bringen, die beiden wieder zu trennen?

Die Nacht verbrachten sie allerdings getrennt. Herr Meier schlief wie immer neben unserem Bett, Maxine dagegen…

…hatte es sich am Feuer auf dem Sofa gemütlich gemacht.

Am nächsten Morgen war Girte ungewöhnlich früh wach und besprach flüsternd etwas mit Herrn Meier.

Sie nahm sich ein ordentliches Frühstück…

…und übernahm Maxines Schlafplatz auf dem Sofa.

Herr Meier machte sich daran, Girtes Ratschlag in die Tat umzusetzen.

Er wollte auch gerne eine kleine Familie.

Ein bisschen hatte er ein schlechtes Gewissen, denn ich wusste ja noch von nichts.

Das hinderte ihn jedoch nicht daran, es Girte gleich zu tun.

Ich fiel aus allen Wolken, als ich mitbekam, was Girte und Herr Meier ausgeheckt hatten.

Das durfte doch nicht wahr sein! Was hatte Girte sich bloß dabei gedacht!

Sie kannte mich; ich konnte ihr einfach nicht  böse sein.

So kam es, dass nicht nur wir sehnsüchtig auf Nachwuchs warteten.

Nächstes Kapitel


Neue Bekanntschaften und Grundstücke

  • Maxine (Mitglied im Haushalt Abel Lömer & Maxine)

Eine Antwort auf „Applauski & Meier | 21. Kapitel“

  1. Herrlich, ich musste hier wieder so viel Lachen. Schon der Text den Applauski ins Internet stellt, …“darf gerne bleiben“, das ist so schön. Und die Schlafbilder, vorallem mit deinen Texten dazu 😂

    Du machst es aber wirklich spannend, und jetzt auch noch doppelt spannend 😮

    Da ist es mit der Ruhe im Haus bald komplett vorbei.

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