Applauski & Meier | 19. Kapitel

Geschichte


Am Abend guckte Girte eine Simsdoku und ich spielte mit Herrn Meier.

Plötzlich rieselten Luftschlangen und Konfetti.

Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutete, aber Girte lächelte wissend.

Nun ja…

Es würden sicherlich keine Zehnlinge werden.

Aber laut Konfetti-Prognose war sie eindeutig schwanger.

Mir blieb kurz die Luft weg.

Dann nahm ich sie feste in die Arme. Das ware eine tolle Neuigkeit.

Wir bekamen Nachwuchs. Wir konnten es noch gar nicht richtig fassen.

Nun gab es neue Probleme zu lösen. Wir schliefen trotzdem feste.

Am Morgen hatte ich eine Lösung für das Hauptproblem.

Dazu brauchte ich Herrn Meiers Hilfe. 

Wir hatten im Moment keine Simoleons für einen erneuten Umbau; die Wiege mussten wir so unterbringen. Durfte ich seine Schlafdecke, die er eigentlich sowieso fast nie benutzte, vorübergehend draußen zwischenlagern? 

Er war einverstanden. Ich war ihm sehr dankbar.

Girte war inzwischen auch wach und hatte sich Frühstück geholt.

Ich erzählte ihr, dass Herr Meier und ich einen Platz für die Wiege gefunden hatten.

Nämlich genau hier. Die Kommode, die in der Ecke gestanden hatte, hatte ich ins Schlafzimmer gestellt.

Zufrieden setzte sich Girte an ihren Computer und schrieb an ihrem zweiten Buch weiter.

Herr Meier jaulte und fiepte immer wieder leise. Er hatte unerklärliche Angst.

Ich drückte ihn feste. Ich auch, Kumpel, ich auch.

Girte hatte ihr zweites Buch fertig und schickte es an den Verleger.

Das Schreiben ging ihr so leicht von der Hand. Als nächstes würde sie einige Kurzgeschichten schreiben.

Mit ihrem ersten Buch hatte sie schon vier Simoleons verdient.

Ich schnitzte und schnitzte und schnitzte. Wenn es wärmer sein würde, würde ich einen Verkaufstand vor dem Haus aufmachen und versuchen, die Pferdestatuen dort zu verkaufen.

Zeit für Girtes Wohlergehen hatte ich natürlich auch.

Als sie ein Nickerchen machte, setzte ich mich an ihren Computer und schaute, wo wir eine Wiege herbekommen konnten. Es war schon komisch, was man per Computer alles kaufen konnte: Ein Haus brauchten wir nicht, ein Auto auch nicht und einen Gänsebraten schon gar nicht.

Meiner armen Girte war auch so schon schlecht.

Zähneputzen ließ sie sich wieder besser fühlen.

Im Moment war vielleicht alles noch ein bisschen viel, aber wir würden schon alles schaffen.

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2 Antworten auf „Applauski & Meier | 19. Kapitel“

  1. „Ich hatte keine Ahnung, was das bedeutete, aber Girte lächelte wissend“

    Man braucht schon viel Fantasie oder muss Girte sehr gut kennen, damit man da ein Lächeln erkennt 😂
    Das Kapitel ist wiedermal sehr rührend und lustig zugleich. Applauski ist so ein süsser Sim, bzw. machst du ihn mit deiner Geschichte dazu. Er hat Angst, lässt sich aber nicht unterkriegen und ist immer positiv gestimmt. Und vorallem liebt er Girte einfach über alles, das ist so wunderschön 💕
    Girte hat vermutlich ihr erstes Buch selbst veröffentlicht, da kommt nicht viel bei rum. Das wird sicherlich noch bedeutend besser.
    Ob Applauski wohl auch nochmal was anderes als Pferdestatuen schnitzt 😇😁

    Liebste Grüsse euch Beiden 😍🌈🐛🐑😘

    1. Ich finde, dass Girte auf dem Bild sehr fein lächelt – aber ich kenne und mag sie ja auch sehr 🙃🤗 Und Fantasie habe ich auch 🤣

      Ja, das erste und inzwischen auch das zweite Buch hat Girte selbst veröffentlicht; mit dem zweiten Buch verdient sie immerhin schon 17 Simoleons täglich. Ich bin mal gespannt, wie es sein wird, wenn sie einen Verleger hat; ich habe da noch nie so genau beobachtet – allerdings waren meine Simse auch noch nie so knapp bei Kasse 😶

      Allerliebste Grüße von uns Beiden zurück zu Euch 🧡💛😘

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