Applauski & Meier | 12. Kapitel

Geschichte


Am nächsten Morgen war wieder alles schneebedeckt und es schneite immer noch. Zumindest sah ich das aus dem einen Fenster meines Schlafzimmers.

Aus dem anderen Fenster sah nicht fast nichts, nur riesengroße Kisten. Was für Kisten?

Ich rannte nach draußen. Meine Bestellung war gekommen. 

Die Spedition hatte sogar ein Baustellenschild und Absperrgitter aufgestellt. Und das alles auf meinem kleinen Grundstück.

Uns erwartete sehr viel Arbeit.

Eine Portion kalte Makkaroni und Käse zum Frühstück war da genau der richtige Einstieg.

Ich suchte mir alte Klamotten aus der Kommode und zog die Arbeitspantoffeln an. Es konnte los gehen.

Zuerst musste das Sofa nach draußen hinters Haus.

Den so frei gewordenen Platz im Wohnzimmer brauchte ich…

…für mein Bett. Ich wollte im Schlafzimmer mit Renovieren anfangen, weshalb es da raus musste.

Die anderen Schlafzimmermöbel kamen zum Sofa hinters Haus.

Das Schlafzimmer war leer. Ich fing mit dem Auffrischen des alten Wandgemäldes an.

Es war einfacher, als ich gedacht hatte. So eine fröhlich-rote Languste im Schlafzimmer würde Girte bestimmt gefallen.

Danach nahm ich mir den Boden vor. Die alten Holzplanken wollte ich nicht mehr und legte einfach schöne neue darüber.

Herr Meier hatte sich ein ruhiges Plätzchen gesucht.

Neue Fenster hatte ich auch bestellt. Mir gefielen sie gut.

Vom Schlafzimmer brauchte ich erstmal eine Pause. Da draußen gerade die Sonne schien, stellte ich lieber Ständerwände für eine Verbindung von meinem Häuschen zum Badhäuschen auf. 

Drinnen war der Gang zwar noch nicht fertig, aber das machte mir nichts.

Die erste große Kiste war verschwunden; ihren Inhalt hatte ich schon verbaut.

Für heute hatte ich genug getan. Ich war richtig ein bisschen stolz auf mich.

Irgendwie steckte ich aber immer noch voller Tatendrang. Ich füllte Herrn Meiers Futternapf auf…

…und räumte das ganze schmutzige Geschirr weg.

Ich wischte sogar den Boden.

Was war nur los mit mir?

Als es nichts mehr zu tun gab, machte ich ein kleines Freudentänzchen…

…und spielte mit Herrn Meier.

Einen spannenden Liebesfilm sah ich mir auch noch an.

Draußen tobte inzwischen ein heftiger Schneesturm.

Herr Meier und ich bekamen davon nichts mit.

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Ein Kommentar

  1. Liebe Ursula,
    Pirmino ist ja richtig, richtig fleißig – es sieht schon jetzt wunderbar aus, was er da so handwerkelt. Einfach so neue Fenster einbauen muss sim ja auch erst mal können! Kein Wunder, dass Herr Meier flüchtet… 😉
    Ich liebe es, wie Du die Bilder in die laufende Geschichte einbaust – wenn ich beim spielen Fotos mache, dann immer so wie es im Spiel auch wirklich spielbar ist. Du lässt Dir immer so wunderbar kleine Nebengeschichten einfallen – eine Spedition, die Pirmonos Sachen liefert und auch noch auf Sicherheit bedacht ist. Das ist so toll ♥
    Ich freue mich auf den nästen Teil der Gesichte, danke! ♥

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